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Moot Courts

Der Moot Court ist eine simulierte Gerichtsverhandlung, in der Jurastudenten als Vertreter fiktiver Prozessparteien vor einem Gericht einen Fall verhandeln und damit den Ernstfall proben.

Dieser Wettbewerb bietet den Studenten die Möglichkeit, ihre Qualifikation und fachliche Kompetenz zu testen. Strafrechts-Moot Courts, Märchen-Moot Courts und jede andere erdenkliche Umsetzung rechtlicher Themen sind hierbei möglich.

In Deutschland gibt es zusätzlich dazu den ELSA-Deutschland Moot Court Wettbewerb (EDMC). Hierbei finden in verschiedenen lokalen Gruppen Verhandlungen zum gleichen Fall aus dem Zivilrecht statt und die jeweilige Siegerpartei kann dann zum Regionalentscheid (Nord oder Süd) antreten. Die beiden Sieger dieser Entscheide dürfen dann, um den endgültigen Sieger zu ermitteln, vor dem BGH in Karlsruhe auftreten und BGH-Richter entscheiden über die Verhandlung.

Auch gibt es einen ELSA Moot Court auf internationaler Ebene. Die ELSA Moot Court Competition (EMC²) ist ein Projekt von ELSA International und befasst sich inhaltlich mit WTO-Recht.

Nach einer schriftlichen Vorrunde, an der Teams aus der ganzen Welt teilnehmen, treffen sich die besten Teams zur mehrtägigen Finalrunde in Genf, um dort zu versuchen, sich auf den 1. Platz zu plädieren.